Arno Sgier – Das Geheimnis des Leitgeschmacks
„Wenn man die besten Köche des Landes aufzählt, kommt man an ihm nicht vorbei“, schrieb einmal eine Liechtensteiner Tageszeitung über Arno Sgier. Den geborenen Graubündner hat es vor 17 Jahren in den Kanton Solothurn getrieben. Arno Sgier, für den Romanisch und Deutsch gleichermaßen Muttersprachen sind, machte sich nach seiner Kochlehre auf, um die Schweiz kreuz und quer kulinarisch zu erforschen. Er war im Hotel Drachenburg-Waaghaus in Gottlieben, im Restaurant Ochsen in Neunedorf, im Restaurant La Grappe D`or in Lausanne und zuletzt im Restaurant Zum goldenen Ochsen in Olten. Seit 1993 ist er nun schon Wirt im Restaurant Traube in Trimbach. Beständigkeit und Klarheit zeichnet die Arbeit von Arno Sgier aus. Bei ihm muss die Taube nach Taube schmecken, keine Fülle von Zutaten soll den Geschmack des Grundprodukts beinträchtigen, nichts die Autenzität zerstören. Dem Starkoch genügt nur ein einziger Leitgeschmack und den will er entschlossen erhalten. Er fängt die Originalität ein, bleibt in der Verarbeitung sauber und präzise und unbestechlich im Geschmack.
Dieses konsequente Geschmacksempfinden teilt die Fachwelt mit Arno Sgier. Er wurde mit 17 Gault Millau Punkten und einem Michelin Stern ausgezeichnet sowie zum Aufsteiger des Jahres erkoren. Frisch, intelligent und neugierig öffnet er sich Neuem und wenn es sein muss, auch Altem – ganz ohne Star-Allüren. So ließ sich der Starkoch von einer einfachen tschechischen Frau in die Geheimnisse böhmischer Knödel einweihen. (weim)





