Der Patron, Heino Huber
Kann das Talent zum Spitzenkoch einfach vererbt werden? Offensichtlich schon, denn Heino Huber vom Hotel Deuring Schlössle in Bregenz ist Koch des Jahres 1998 - genau 14 Jahre nachdem auch sein Vater Ernst Huber mit dem damaligen Restaurant Zoll die begehrte Auszeichnung erhalten hatte.
Mit seinen 45 Jahren hat Heino Huber schon längst eine höchst eigenständige Küche entwickelt. Seine große Stärke liegt in seiner klar strukturierten Küche, die seinen kreativen Ideen viel Platz gibt. Heino Huber liebt durchkomponierte Menüs, logisch aufgebaut und durchdacht bis ins kleinste Detail. Understatement auf höchstem Niveau prägt Heino Hubers Küchenphilosophie: "Weniger ist mehr."
Mit der Matura in Österreichs gastronomischer Eliteschule Schloß Kleßheim hat Heino Huber die Grundvoraussetzungen für seine Karriere geschaffen, den Feinschliff für einen erfolgreichen Patron und Spitzenkoch holte er sich während seiner Lehrjahre quer durch Europa: Bei Cipriani in Harrys Bar in Venedig, im Taillevent und bei Faugeron in Paris, bei Eckart Witzigmann in München und natürlich zu Hause bei Vater Ernst Huber.
Klein aber fein: Das Gourmethotel Deuring Schlössle
Seit 1993 führt Heino Huber nun das kleine, exklusive Gourmethotel in der historischen Altstadt von Bregenz. So exklusiv das Flair des Hotels ist, so überzeugend ist die Kochkunst des Patrons. Heino Huber zählt zu den besten Köchen Österreichs und versteht es meisterhaft, regionale Produkte mit den Klassikern der internationalen Küche zu einmaligen Menü-Kompositionen zu verbinden. Die Bewertung im Gault Millau ist eine Bestätigung für Heino Hubers feinsinnige Küche. 1996 schaffte das Deuring Schlössle auf Anhieb den Sprung in den Gault Millau - und das gleich mit drei Hauben und 17 Punkten für "absolute kulinarische Höhepunkte". 1998 folgte dann die Auszeichnung zum „Koch des Jahres“ und die Verleihung der „Gourmet Trophy à la carte“.
Ein weiteres Highlight in Heino Hubers Karriere ist die erfolgreiche Präsentation des ersten Kochbuches in Zusammenarbeit mit Christoph Wagner, das den Titel „Fischküche“ trägt. Die erste Auflage des Buches war innerhalb weniger Wochen bereits vergriffen.






