Gutbert Fallert – Erinnerung als Probe des Genusses
„Die Probe des Genusses ist die Erinnerung“. Dieser Satz des Dichters Jean Paul beschreibt die Philosophie von Gutbert Fallert. Die Probe des Genusses in kulinarischer Hinsicht begleitet den heutigen Sternekoch seit seiner Kindheit, denn schon früh wurde durch die Großmutter die Liebe zum Kochen geweckt. Der geborene Deutsche hatte 1964 seine Lehre bei Eugen Martin in der Traube im badischen Kehl begonnen. Danach schärfte er sein Können im Monopole-Métropole in Straßburg und im InterContinental in Frankfurt. Seit 1968 ist Fallert in der Talmühle in Sasbachwalden, mittlerweile als Eigentümer, Patron und Küchenchef. Bereits 1977 bekam der erfolgreiche junge Koch einen Michelin Stern, den er bis heute halten konnte. Später kamen noch 16 Punkte bei Gault Millau dazu, 2 F im Feinschmecker und 3 Hauben im Bertelsmann Guide
Von der Liebe zum Detail
„Frische und Qualität der Produkte als die unverzichtbare Basis für gutes Essen sowie die Sorgfalt bei der Zubereitung und die Liebe zum Detail sind Voraussetzung für die lukullischen Genüsse“ Gutbert Fallert
Der Patron und Küchenchef will über den Tellerrand hinausschauen, ohne jedem neuen Trend hinterherzulaufen. Nach dieser Devise bereitet Patron Gutbert Fallert seine Speisen. Auf der Speisekarte in der Talmühle in Sasbachwalden schlägt sich dieser im Dualismus in einem Zusammenspiel von Feinschmecker-Küche und badischer Tradition nieder. (weim)





