Nürnberg

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© Congress – und Tourismuszentrale Nürnberg

Christkindlesmarkt

Rund zwei Millionen Besucher strömen jährlich auf den Nürnberger Christkindlesmarkt und machen ihn damit zu einem der berühmtesten und meistbesuchten Weihnachtsmärkte der Welt. 1628 wurde er als “Kindles-Marck” erstmals schriftlich erwähnt. Eröffnet wird er traditionell auf dem Balkon der Frauenkirche zum 1. Advent vom Nürnberger Christkind, einem Mädchen zwischen 16 und 19 Jahren in weiß-goldenem Gewand mit langen blonden Locken und goldener Krone, das alle zwei Jahre neu gewählt wird.
Der besondere Charme des Christkindlesmarkts liegt in der historischen Kulisse auf dem Nürnberger Hauptmarkt mit Frauenkirche, Schönem Brunnen und Blick auf die gotische Altstadtkirche St. Sebaldus. Rund 180 Holzbuden mit rot-weißen Stoffdächern locken mit Spielzeug, Kunsthandwerk, Krippen, Christbaumschmuck und Rauschgoldengel sowie Süßigkeiten. Als Mitbringsel sehr beliebt sind die “Nürnberger Zwetschgenmännle”, Figuren aus getrockneten Pflaumen. Alle Produkte aus Plastik oder künstliche Tannen sind tabu!
Zur Stärkung während des Marktbummels werden Nürnberger Rostbratwürste, Glühwein, Früchtebrot und Lebkuchen angeboten.
Seit 1996 veranstaltet Chicago/USA einen Christkindlesmarkt nach Nürnberger Vorbild.

Attraktionen

Immer interessanter wird der Markt der Partnerstädte Nürnbergs. Städte aus Ländern wie China, Nicaragua, Schottland oder der Ukraine präsentieren ihre kulinarischen Genüsse und ihre Kunsthandwerke.
Sehr beliebt ist eine Fahrt mit einer historischen Postkutsche. Ausstellungen im Rathaus und in Museen begleiten den Christkindlesmarkt.
 

Spezialitäten

Nürnberger Lebkuchen
Der in aller Welt bekannte Nürnberger Oblaten-Lebkuchen wurde von fränkischen Klosterbrüdern im Mittelalter erfunden. Sie setzten die Teigmasse auf Oblaten (“hostia oblata”), um zu verhindern, dass der Teig auf dem Backblech anklebt. Sie schufen damit ein Backwerk, das schon bald zu den beliebtesten Spezialitäten Bayerns zählte.
Seit Beginn der Gewerbefreiheit in Bayern im Jahre 1867 werden für die Produktion der Nürnberger Lebkuchen auch Maschinen eingesetzt. Ab Ende August rühren sich heute 4.000 fleißige Hände in Nürnbergs Lebkuchenindustrie für das traditionsreiche Gebäck. Etwa 2.000 Oblatenlebkuchen laufen pro Minute über die Backstraßen der großen Hersteller.
Dazu gehören Marken wie Haeberlein-Metzger, Weiss, Wolff (Lambertz-Gruppe), Schmidt und Wicklein (Lebkuchen Schmidt), Schumann, Burg Lebkuchen, Wappen Lebkuchen (ifri-Schumann) und Bio Premium Oblaten- und Elisen-Lebkuchen (Nürnberger Bio Originale AS-Premium), die alle in den Stadtgrenzen von Nürnberg beheimatet sind. Seit 1929 ist der Begriff “Nürnberger Lebkuchen” als Herkunftsbezeichnung geschützt.
Die Lebkuchendosen und –büchsen sind zu Sammlerobjekten geworden. 

Infos

www.christkindlesmarkt.de
www.tourismus-nuernberg.de