Zubereitungstipps

Der großblättrige und sehr feste Winterspinat schränkt in der Zubereitungsvielfalt ein wenig ein. Für Suppen muss dieser zum Beispiel mit Eiswürfeln in einem sehr guten Mixer erst zu einer Spinatmatte verarbeitet werden, ehe er der Suppe beigegeben werden kann. Und auch dann empfiehlt es sich, die Suppe nochmals durch ein Haarsieb abzupassieren, da der Winterspinat durch seine sehr faserigen Blätter und Wurzeln nicht ohne Weiteres püriert werden kann. Allerdings eignet sich gerade der Winterspinat hervorragend zum Einwickeln von Fischfilets oder für Spinatrouladen. Seine dicken Blätter sind auch nach dem Blanchieren noch sehr gut zu verarbeiten und auch verhältnismäßig hitzebeständig. Der Herbst oder Winterspinat, im Fachhandel auch oft unter der Bezeichnung „Wurzelspinat“ zu finden, sollte immer sehr gut gewaschen werden, da er oft sehr sandig ist. Diesen Sand kann man meist nur nach 2 bis 3 Mal waschen vollständig entfernen. (pk)