Einkauf und Lagerung

Schwarzwurzeln kommen sehr häufig mit viel Erde behaftet in den Einzelhandel. Das sollte nicht erschrecken. Den Sand hat man in der Regel schnell unter fließendem Wasser entfernt und zum Vorschein kommt eine dunkelbraune, raue Wurzel. Beim Einkauf ist es wichtig, dass diese Wurzeln weder gebrochen, noch sonst irgendwelche Schäden aufweisen, da sonst der milchige Saft austritt und die Wurzeln an Qualität und Frische einbüßt. Bei dem Versuch, diese zu biegen, müssen sie sofort brechen.
Schwarzwurzeln sind sehr gut lagerungsfähig. Im Gemüsefach des Kühlschrankes, eingeschlagen in ein feuchtes Tuch oder in Frischhaltefolie sind sie problemlos eine Woche haltbar. Allerdings kann man die Schwarzwurzeln auch in einen Tontopf mit feuchter Gartenerde eingraben, dann sind diese bis zu einem Monat verwendbar. Nach dem Abwaschen kann man die Schwarzwurzeln entweder mit einem Spargelschäler schälen oder die ganze Wurzel im leicht gesalzenen Zitronenwasser langsam garen. Danach wird die Schalen vorsichtig abgezogen. Danach werden sie sofort in kaltem Zitronenwasser , gemischt mit ein wenig Milch, eingelegt und warten dort auf ihre weitere Verarbeitung.  Vor dem Schälen empfiehlt es sich, Handschuhe zu benutzen, da der milchige Saft schnell braun wird und mitunter nur schwer von den Händen entfernt werden kann. Als „Waschhilfe“ ist Zitronensaft am Besten geeignet. Vorgegarte Schwarzwurzeln lassen sich auch sehr gut einfrieren.