Zubereitungstipps

Grundsätzlich muss Rhabarber vor der Weiterverarbeitung geschält werden um die strohigen Fasern zu entfernen. Diese werden beim Kochen nicht weich und sind beim Verzehr störend. Am Besten kann man die Fasern entfernen, indem man mit einem kleinen Messer den Rhabarber einschneidet, das letzte Stück bricht und die Fasern nach unten abzieht. Bei der Zubereitung von Rhabarber ist es sehr wichtig, die schädliche Oxalsäure zu verringern. Dies kann auf 2 Arten geschehen. Entweder man blanchiert die klein geschnitten Stücke gleich nach dem Schälen in kochendem Wasser (wobei das Garwasser nicht weiter verwendet werden darf) oder man kombiniert das Rhabarbergericht mit Milchprodukten, wie z.B. Vanillesauce, Grießflammerie oder Topfen im Strudel. Dadurch wird die Säure gemildert und das Kalzium wird durch die Milch im Körper ausgeglichen. Trotzdem sollte Rhabarber nur saisonal und in maßen genossen werden. Täglicher Genuss sollte vermieden werden. Menschen mit Neigung zu Rheuma, Arthritis oder Gicht sollten sogar ganz auf Rhabarber verzichten.