Rhababer
Die fleischigen Wurzeln des chinesischen Rhabarbers wurden schon 2700v. Chr. in einem alten Heilbuch umfangreich geschildert. Im 18. Jahrhundert erreichte er die Grenzen Englands wo er erstmals in der Küche verarbeitet, verzehrt und als Gemüsepflanze kultiviert wurde.
Mit 13 kcal/100 g ist Rhabarber sehr kalorienarm und zudem enthält das Gemüse reichlich Vital- und Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C. Die großen Blätter sind nicht genießbar und enthalten, wie die Stangen selbst auch, Oxalsäure. Diese ist als „Kalziumräuber“ bekannt und greift den Zahnschmelz an. Auch sollte Rhabarber nicht roh gegessen werden. Vom Rhabarber sind ca. 40 verschiedene Sorten bekannt und die ersten zarten Treibhaus-Stangen kommen bereits im Februar auf den Markt. Ab April bis August gibt es dann den würzigen Freiland-Rhabarber. Rhabarber lässt sich gut einfrieren, indem Sie die geschälten, rohen Stiele in Stücke schneiden und in Gefrierbeutel geben.(pk)





