Macadamianuss

Die Macadamianuss ist die einzige Nutzpflanze Australiens, die global gehandelt wird. Ihren Namen verdankt sie einem norddeutschen Forscher, welcher der Nuss zu Ehren des Wissenschaftler John McAdam, kurz mac.nuss, seinen Namen gab. Die kleine runde Nuss, deren Geschmack an den der Mandel erinnert, ist nicht nur eine der härtesten Nüsse, sondern auch eine der teuersten. Der deutlich höhere Preis im Vergleich zu anderen Nüssen erklärt sich vor allem durch die hohen Ansprüche des Baumes und den schwierigen Anbaubedingungen. Das Wachstum des Macadamianussbaums ist langsam und weltweit gibt es nur wenige von ihnen. Es wurden etwa 86 verschiedene Arten des Macadamianussbaums biologisch gelistet, davon existiert heute nur noch knapp ein Zehntel. Essbare Früchte tragen davon nur zwei Arten. Die größten Produzenten der Macadamianuss sind Hawaii, Australien, Südafrika und Kenia. Die Nüsse werden in Europa meist ohne Schale angeboten, weil die Macadamianüsse mit den hierzulande bekannten Nussknackern nicht zu öffnen sind. Ihre Schale ist zu hart. Die Macadamianuss verfügt über einen sehr hohen Fettanteil, dieser setzt sich größtenteils aus einfach- oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammen, die sich vorbeugend auf Herz- und Kreislauferkrankungen und positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Außerdem ist die Nuss ein guter Lieferant für Eiweiß, Vitamin B, Vitamin E, Eisen, Kalium, Phosphor und Calcium. Das aus der Macadamianuss gewonnene Öl ist für die Küche nicht nutzbar, findet aber in der Kosmetikindustrie weitläufige Anwendung. Verzehrt wird die mac.nuss hierzulande meistens in Verbindung mit Schokolade, als knackige Zugabe in hochwertiger Eiscreme oder einfach nur geröstet und gesalzen als Knabbersnack an der Bar.(pk)