Kürbis: Herbstlicher Genuss

Kürbisse erfreuen sich in Europa zunehmend größter Beliebtheit. Dies erklärt sich nicht nur durch das Halloween–Fest, das seit einigen Jahren auch in Europa gerne und immer mehr gefeiert wird, sondern ist auch auf die Tatsache zurück zu führen, dass der Kürbis in der Küche sehr vielseitig einsetzbar und sehr gesund ist.
Aufgrund seines hohen Kalium- und niedrigen Natriumgehalts eignet er sich besonders für die Diätküche.  Die im Fruchtfleisch enthaltene Kieselsäure wirkt sich zudem positiv auf Bindegewebe, Fingernägel und Haut aus. Des Weiteren enthält der Kürbis wichtige Vitamine und Spurenelemente wie etwa Vitamin A, B, E und C, Kalzium, Eisen, Phosphor, Magnesium, Zinn und Mangan. Gerade die rotfleischigen Kürbisse (Muskatkürbis) enthalten viel Betakarotin, das als natürlicher Helfer bei Herzproblemen und Arteriosklerose bekannt ist.

Eine besondere Verwendung finden die Samen des Kürbisses. Diese dienen in vielen Ländern nicht nur als Snack, sondern finden insbesondere in Österreich herausragende Verwendung. Hier wird aus dem Samen des steirischen Ölkürbis, auch Arzneikürbis genannt, das weltberühmte steirische Kürbiskernöl gewonnen. Dieses Öl ist nicht nur ernährungsphysiologisch ein wahrer Schatz - es ist reich an Vitaminen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren - es hat auch kulinarisch viel drauf. Zur kalten gesottenen Ochsenbrust ist es fast unerlässlich und auch als i-Tüpferl bei Kürbissuppen und Salaten ist es ein wahrer Renner.
Kürbis harmoniert problemlos mit einheimischen Zutaten, aber auch ganz besonders mit exotischen Komponenten wie z.B. Kokosmilch, Ingwer oder Curry. Er ist für Pastafüllungen genauso geeignet wie als Gemüsebeilage oder als Dessert in Form von Kürbiskuchen oder
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Kürbis richtig einkaufen

Kürbisse in allen Größen und Formen haben jetzt wieder Hochsaison. Da kommen Einkaufstipps genau richtig: Kürbisse sollten fest, straff und sauber aussehen und sich der Größe entsprechend schwer anfühlen. Außerdem sollten sie keine braunen Flecken oder Druckstellen aufweisen, denn dort neigen Kürbisse zur Fäulnis. Kleine vernarbte Hautstellen beeinträchtigen allerdings nicht die Haltbarkeit. Ein einfacher Test gibt schließlich Aufschluss über die Reife. Ein guter Kürbis klingt hohl, wenn man drauf klopft. Zudem sollte der Stiel verholzt sein. Wer Kürbis ausschließlich zum Kochen verwenden möchte, ist mit kleineren Exemplaren besser beraten. Denn diese schmecken in der Regel aromatischer als die großen Dekorativen. Bei angeschnittenen Kürbissen sollte das Fruchtfleisch einladend saftig und frisch aussehen. Hat man sich für ein ganzes Prachtexemplar entschieden, nicht am Fruchtstiel nach Hause tragen, da dieser leicht abbricht und der Kürbis an der Wundstelle rasch fault.

Quelle: CMA