Die Frucht des Sommers - die Erdbeere

Während der Erdbeersaison (Mai – August) sind diese Früchte bei uns der Renner. Gerade wenn die einheimischen Erdbeeren auf dem Markt erscheinen, findet man dieses Obst auf fast allen Speisekarten in allen nur denkbaren Varianten. Dies liegt nicht nur an der Tatsache, dass Erdbeeren einen höheren Vitamin C –Gehalt wie Orangen oder Zitronen haben, sondern vor allem an ihren aromatischen Geschmack. Leider sind die Früchte sehr empfindlich und auch nur sehr begrenzt lagerbar. Selten halten sich die gekauften Früchte länger als 2 Tage im Kühlschrank und sollten daher schnell verarbeitet werden.

Zu den besten Erdbeerrezepten...

Verführung pur seit 1840

Der erste nachgewiesene kommerzielle Anbau in Deutschland datiert sich auf das Jahr 1840 in der Nähe von Baden- Baden. Die beste Qualität erhält man, wenn man die Erdbeeren bei einer nahe gelegen Plantage selbst pflückt. Allerdings muss an darauf achten, nur reife Früchte zu pflücken, da Erdbeeren nach der Ernte nicht nachreifen können. Auch beim Transport und bei der Lagerung muss man mit Erdbeeren sehr vorsichtig umgehen. Durch das Waschen mit Wasser, verlieren sie ihr Aroma, und auch zu frühes zuckern schadet den Früchten sehr. Treibhaus - Erdbeeren sind ganzjährig aus Spanien, Israel, Chile oder Mexiko erhältlich, schmecken aber meist sehr wässrig und verfügen nur über ein sehr schwaches Aroma. Zudem hat sich die Erdbeere in den letzten 10 Jahren durch ihren Anteil an Histamin als Allergie – Auslöser Nummer eins entwickelt und führt so oftmals zu Lebensmittelunverträglichkeit. Wer zum Kochen richtig aromatische Erdbeeren benötigt, sollte auf Walderdbeeren ausweichen. Diese sind zwar auch im Sommer verhältnismäßig schwierig erhältlich und zu dem auch noch sehr teuer, sind aber geschmacklich eine Delikatesse.(pk)

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