DFDS Meilensteine

Historische Eckdaten zu DFDS
Unter dem Vorsitz von C. F. Tietgen, einem der wichtigsten Geschäftsleute in der dänischen Geschichte, wurde DFDS gegründet. Wie die meisten der größeren von Tietgen initiierten Geschäftsideen überlebte auch DFDS alle Hoch- und Tiefpunkte. Der Start gelang sehr gut weil sich Tietgens einfache Idee als großer Erfolg erwies.

Heute ist DFDS ein finanzstarkes, stetig wachsendes Unternehmen, das in all den Jahren seines Bestehens ein Verständnis dafür entwickelt hat, wie es seine Geschäftsideen und seine Philosophie erfolgreich umsetzen kann. DFDS bedient auch heute noch einige Routen, auf denen es im 19. Jahrhundert begann.

Meilensteine von DFDS Seaways

  • 1866 Der Anfang 1866 schlossen sich einige kleine dänische Reedereien zur mittlerweile ältesten großen Reederei Dänemarks zusammen: DFDS oder "Det Forenede Dampskibs-Selskab" (die vereinten Dampfschiffsgesellschaften) war geboren.
  • 1870-1879 Als 1873 der Hafen in Esbjerg eröffnet wird, ist er der einzige große Hafen an der Westküste Jütlands. 1875 beginnt DFDS seinen Liniendienst von Esbjerg nach England.
  • 1880- 1900 Nach Flottenvergrößerung Ende des 19. Jahrhunderts wird DFDS zu einer der 10 größten Reedereien weltweit.
  • 1901-1920 Alle in den USA eingesetzten Schiffe werden von amerikanischen Reedereien 1917 bis einige Jahre nach dem ersten Weltkrieg gechartert und zwischen den USA und den Westindischen Inseln bzw. Südamerika eingesetzt.
  • 1921-1939 Die Auswanderungs- Route Libau- Danzig-Copenhagen beginnt als „Feeder Route“ der Scandinavian-American Line.
  • 1940- 1945 Nach der Besetzung Dänemarks in den 40ern werden die meisten Motorschiffe aufgrund der Treibstoffknappheit aus dem Verkehr gezogen. Im Zuge dessen verliert DFDS die Handhabe über 31 seiner Schiffe.
  • 1946-1949 Der schwerwiegendste “Kriegsschaden” von DFDS trug sich erst lange nach Ende des zweiten Weltkrieges zu: 1948 ertrinken 48 Menschen, als die KJØBENHAVN auf eine Mine stößt.
  • 1957 geht die Nordana Line für den Frachtservice im Golf von Mexiko in Dienst. DFDS führt das „Tür zu Tür“- Prinzip mit Indienststellung der RIBERHUS und der AXELHUS in den Inlandsverkehr ein.
  • 1964 vereinigt J. Lauritzen den Besitz eines Kapitalanteils an DFDS von etwas mehr als 50%. Schiffsbesitzer Knud Lauritzen und Henry Jensen werden in den Vorstand/ Aufsichtsrat gewählt
  • 1966-1969 DFDS feiert sein 100 jähriges Jubiläum mit einem Empfang an Bord der m.s. ENGLAND in Kopenhagen. Gründung der Mols Line. Im Januar 1967 wird das weiße Kreuz auf den Schornsteinen eingeführt. Neue Linienschiffe werden in den USA und Südamerika eingesetzt. 
  • 1970- 1980 Der inländische Passagierverkehr wird 1970 eingestellt. Der Passagier Liniendienst im Mittelmeer von Genua nach Tunis und Malaga beginnt 1971. Die Frachtabteilung wird gegründet und ein integriertes Tür-zu-Tür- System etabliert. Die ersten gemeinsamen Projekte mit Tor Line AB beginnen zu dieser Zeit.
  • 1982 übernimmt DFDS das Frachtgeschäft von Tor Line AB und 6 zeitweise gecharterte Ro/Ro-Schiffe. Scandinavian World Cruises nimmt seinen Dienst auf. 1987 werden die Frachtabteilung und der Liniendienst zu DFDS Transport zusammengeschlossen. Der Markenname Scandinavian Seaways für die DFDS Passagierabteilung wird 1988 eingeführt. DFDS Transport beginnt sein Luftfrachtgeschäft und erweitert seine logistischen Aktivitäten.
  • 1991-1998 Die Erneuerung der Passagier Tonnage auf der Kopenhagen- Oslo Route erfolgt mit Indienststellung der QUEEN OF SCANDINAVIA 1991 und der CROWN OF SCANDINAVIA 1994. Das neue Logo wird 1993 eingeführt. Während der 90er Jahre werden 13 Firmen von DFDS übernommen. 1998 kommt es zur Übernahme der Terminals in Immingham von Volvo und Stora-Enso. Neue Anleger in Venlo (Holland), Birmingham und Manchester werden in Betrieb genommen.
  • 1999 findet der bisher größte Geschäftsabschluss statt: DFDS übernimmt die DanTransport Holding A/S inklusive des DanTransport Travel Bureau und Canal Tours Kopenhagen. Der zollfreie Einkauf auf Routen innerhalb der EU wird eingestellt.
  • 2000 DFDS erhält ein attraktives Kaufangebot für die DFDS Dan Transport Group. DSV (De Sammensluttede Vognmænd af 13-7-1976 A/S) erwirbt die DFDS Dan Transport Group A/S im Oktober.
  • 2001 Die Erweiterung der DFDS Seaways Flotte durch den Ankauf von Star Aquarius ist eines der Hauptgeschehnisse des Jahres 2001. Ehemals als Kreuzfahrtschiff eingesetzt, wird es in PEARL OF SCANDINAVIA getauft und auf der Route Copenhagen-Helsingborg/Oslo in Dienst gestellt.
  • 2002  Am 02. März wird die Cuxhaven-Harwich Route eröffnet. Die Grundsteinlegung für den DFDS Hauptsitz in der Sundkrogsgade 11 erfolgt am 6 Juni. Das neue Konzept der Ro/Pax Schiffe wird im August auf Esbjerg- Harwich Route erstmals eingeführt. Die Eröffnung der neuen Route zwischen Kopenhagen/Trelleborg and Danzig findet am 2. Oktober statt.
  • 2003 5 Frachtschiffe und ein Passagierschiff werden im Laufe des Jahres verkauft. Eines der 5 Neubauten wird auf der AngloBridge Route eingesetzt. DFDS unterschreibt eine Reihe bedeutender Transportverträge. DFDS Seaways und DFDS Tor Line werden im Mutterkonzern zusammengeschlossen. DFDS erwirbt 66% aller Anteile der norwegischen Reederei Lys-Line AS. 
  • 2004 3 neue Routen werden im Laufe des Jahres 2004 eröffnet. PolBridge, HansaBridge, und MaasBridge sowie die beiden Neubauten TOR BEGONIA und TOR FREESIA werden in Betrieb genommen. Das neue Terminal wird am 04. September 2004 eingeweiht. 2005 DFDS erwirbt die zwischen Götheburg und Killingholme (UK) verkehrende Route von Cobelret.. Es kommt eine Kooperation mit der staatlichen russischen Reederei SOVCOMFLOT zustande. Ein neues Passagierschiff wird für die Route Amsterdam- Newcastle gekauft.
  • 2006 Die PRINCESS OF NORWAY wird auf der neuen Route Bergen/Haugesund/Stavanger- Newcastle eingesetzt. DFDS A/S kauft Norfolk Line Containers B.V. Ein neuer CEO wird ernannt, nachdem Ole Frie das Unternehmen nach 46 Jahren verlässt. 
  • 2007 Eine neue Managementstruktur wird eingeführt, nachdem Niels Smedegaard am 01. Januar die Verantwortung als Präsident und CEO von DFDS A/S übernommen hat. Eine neue Strategie wird eingeführt: Von Routen zu Netzwerken. 

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